Bild statt Text

Ask me anything   Submit   Bilder sagen mehr als Worte. Das sind meine Fotos von der Welt. Manche verkaufe ich bei Microstockagenturen, andere mache ich nur so. Mehr zu mir: www.wirtschaft-verstehen.de.

#lightpainting in #Köln #ehrenfeld mit der App #longexpo. Die roten Lichtspuren sind vom #colonius.

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— 10 hours ago
#ehrenfeld  #köln  #colonius  #lightpainting  #longexpo 
#regenbogen #ehrenfeld

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— 12 hours ago
#ehrenfeld  #regenbogen 
Frühling in #köln  (hier: Saisongeschäft)

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— 12 hours ago
#köln 
Dreierlei #schwarz-weiß mit der App #camerabw im #projektdigitalien (hier: Saisongeschäft)

Dreierlei #schwarz-weiß mit der App #camerabw im #projektdigitalien (hier: Saisongeschäft)

— 15 hours ago
#camerabw  #schwarz  #projektdigitalien 
Der Buttertest. Bild gemacht mit der App Flip-O-Matic

Der Buttertest. Bild gemacht mit der App Flip-O-Matic

Ich liebe Überraschungen und probiere gerne neue Lebensmittel und Rezepte aus. Kein Wunder, dass mich das Groupon-Angebot sofort angesprochen hat: Für 9,99 Euro konnte man eine Überraschungs-BBQ-Box bestellen, also ein Paket mit Lebensmitteln, die man fürs Grillen gebrauchen kann. Natürlich wollte ich wissen, was es damit auf sich hat, bevor ich den Bestell-Knopf drückte:

Das Angebot kam von Brandnooz, einem Lebensmitteltest-Portal. Ich wusste, dass in den USA Lebensmittelfirmen immer häufiger ihre Neuheiten vom Endverbraucher testen lassen und auf virale Effekte via Internet setzen, um ihre Produkte bekannter zu machen. Allerdings dachte ich, das gäbe es in Deutschland noch nicht. Falsch gedacht, denn Brandnooz macht genau das – und nicht erst seit gestern: Man kann für 9,99 Euro im Monat ein Überraschungspaket abonnieren, in dem Lebensmittelneuheiten sind. Wer einen Euro drauflegt, bekommt ein Produkt mehr und spendet gleichzeitig an eine Organisation, die Kinder mit Essen versorgt. Zusätzlich sucht Brandnooz immer wieder Tester für Lebensmittel. Das Konzept finde ich spannend, also habe ich zunächst über Groupon die BBQ-Box bestellt, um die Qualität der Inhalte überprüfen zu können. Gleichzeitig habe ich mich als Produkttester eingeschrieben.

Schon nach wenigen Tagen kam das Angebot, Butter zu testen. Nun mag ich überhaupt keine Butter, aber ich wollte möglichst schnell sehen, wie so ein Test abläuft. Also habe ich mich beworben. Ja, beworben! Mit wie vielen Menschen hast du gestern kommuniziert? Wie viele Menschen kennst du, mit denen du dich kurz unterhalten würdest, wenn du sie auf der Straße triffst? Warum sollten wir dich als Buttertester auswählen? Bloggst du? Bist du bei Facebook? Gibst du für gute Lebensmittel auch mal mehr aus? Es sind viele Fragen, die ich beantworten muss, um zwölf Packungen Butter in den Geschmacksrichtungen Pfeffer, Salz, Kräuter und Chili zu bekommen.

Der Ablauf des Buttertests

2.500 Tester werden gesucht, eine Packung kostet 1,49 Euro. Wenn jeder Tester zwölf Packungen nimmt, macht das insgesamt 44.700 Euro für das Lebensmittelunternehmen. Jeder Tester bekommt eine Informationsbroschüre zum Produkt, in der auch Rezepte sind, um die Butter zum Kochen zu benutzen. Durchdachtes Sytem. Ich hatte allerdings damit gerechnet, meine Butter per Post zu bekommen, statt dessen sollte ich sie selbst im Supermarkt kaufen und die Belege nachträglich einreichen. Das finde ich umständlich, besonders weil bei meinem ersten Gang in den Supermarkt nur fünf Packungen vorrätig sind, Kräuter und Chili. Ich gehe am nächsten Mittag nochmals hin, doch das Regal war nicht aufgefüllt worden – oder schon wieder leer. In einem anderen Supermarkt habe ich mehr Glück und finde dort sieben Packungen Kräuter, Pfeffer und Salz. Die Kassenbons lade ich ins Netz, eine Bestätigung, dass sie bearbeitet wurden bekomme ich leider nicht. Erst als ich nach zwei Tagen nachschaue, stelle ich fest, dass die Auszahlung auf mein Konto bereits genehmigt ist, jetzt muss ich sie noch veranlassen. Das könnte etwas einfacher gehen, finde ich.

Wie die Butter ankommt

Ein Päckchen Chili-Butter nehmen meine Nachbarn, die eine Grillparty für rund 20 Leute organisieren. Da passt die Butter wunderbar. Die anderen Nachbarn haben über Ostern Besuch. Zunächst wollen sie keine Butter, doch als die Nachbarin die Marke sieht, sagt sie: „Das ist ja was Feines, da nehme ich doch mal Chili und Salz“. Eine Freundin, die ebenfalls grillen will, bekommt Pfeffer und Kräuter und vier Packungen gehen an die Arbeitskolleginnen meines Mannes, die auch alle Familie haben. Alles in allem erreichen die zwölf Packungen also etwa 45 Personen. Die ersten Meinungen zum Geschmack: Chili-Butter mag von den Befragten keiner auf Brot, zum Kochen ist sie aber geschmacklich gut geeignet. Bei Salz scheiden sich die Gemüter, Pfeffer und Kräuter mögen alle. Die Verpackung und die Anleitung zum Entpacken stößt überwiegend auf Unverständnis. Aber die Aktion finden alle toll. Bei Brandnooz registrieren wollen sich zwar die wenigsten, doch als Abnehmer für weitere Proben bieten sich alle an.

Lesen Sie auf Seite 2 mehr über das BBQ-Paket, eine Win-win-win-Situation und mein Fazit.

Das BBQ-Paket

In der Zwischenzeit ist auch das BBQ-Paket angekommen. Inhalt:

  • 1 Flasche Bier
  • 1 Packung Salatdressing
  • 1 Linsensalat
  • 1 Senf
  • 1 Apfelsaft
  • 1 Tomatensauce
  • 1 Knoblauchmayonnaise
  • 1 Glas Salatwürfel
  • 3 Gewürze
  • 1 Pesto

Der Preis des Inhalts liegt sicher bei über 10 Euro. Bis auf den Apfelsaft kenne ich keines der Lebensmittel. Den Saft finde ich toll, man bekommt ihn aber nur selten im Laden, die restlichen Sachen würde ich nie kaufen. Umso gespannter bin ich auf den Geschmack. Da im Groupon-Paket ein Rabatt-Bon für das erste Abo-Paket ist, beschließen wir, dieses Angebot noch weiter zu testen: Im Mai soll ein neues Überraschungspaket kommen. Ich bin ganz ehrlich gesagt schon jetzt super-neugierig auf das, was drinnen ist.

Eine Win-win-win-Situation
Um das System hinter den Paketen und den Testportalen zu verstehen, schaue ich mir nochmals alle Beteiligten an: Der Endverbraucher bekommt Lebensmittel, die er zwar vielleicht weder mag noch braucht – aber immerhin zahlt er dafür weniger als üblich. Er kann so Dinge probieren, die er normalerweise nicht kaufen würde. Der Hersteller erreicht so unter Umständen neue Zielgruppen. Er profitiert im besten Fall von der Mund-zu-Mund-Propaganda, im schlimmsten Fall fällt sein Produkt durch. Da die Verbraucher alle Lebensmittel bewerten können und über ihre Erfahrungen im Internet schreiben, bekommt er neben einem Stimmungstest und möglicherweise positiver und kostenloser PR auch noch einen Produkttest: Wo kann oder sollte ich mein Angebot nachbessern um mehr Käufer zu finden? Die Plattformen wie Brandnooz fungieren als Makler: Sie bekommen die Proben günstig oder kostenlos und verkaufen sie an den Endverbraucher. Alle Beteiligten haben also etwas davon.

Was mir noch unklar ist
Für das Bewerten der Produkte bekommt der Tester Punkte gutgeschrieben. Wie er diese Punkte einsetzen kann, habe ich trotz intensiver Suche auf der Plattform Brandnooz bisher jedoch nicht herausgefunden. Und noch ein Punkt ist offen: Das Box-Abo kann monatlich gekündigt werden – aber wie? Hier fehlen mir auch noch leicht zu findende Informationen auf der Internetseite. Ansonsten bin ich überrascht, wie einfach, schnell und unkompliziert bisher die Interaktion mit der Plattform war. Fazit: Gefällt mir! Aber für Butter werde ich mich auch nach diesem Test nicht erwärmen können.

Achtung! Es gibt auch unseriöse Testportale. Vor ihnen warnte die Stiftung Warentest schon 2010.

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— 1 day ago with 1 note
#Testportal 
Drei-Kaiser-Haus. #köln #111 Orte

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— 2 days ago
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